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Bei Krypto-Sportwetten treffen zwei Steuerthemen aufeinander: die Besteuerung von Wetten und die Besteuerung von Kryptowährungen. Dazu kommt die Frage, was rechtlich gilt, wenn ein Anbieter keine deutsche Erlaubnis hat. In diesem Ratgeber trennen wir die Themen sauber und erklären sie mit Beispielen.
Dieser Artikel ist keine Steuer- oder Rechtsberatung. Er gibt einen allgemeinen Überblick. Für deinen Einzelfall wende dich an eine Steuerberatung oder eine Anwältin bzw. einen Anwalt.
Steuern und Recht: Das Wichtigste in Kürze
- Die Sportwettensteuer von 5,3 % wird auf den Einsatz erhoben. Steuerschuldner ist der Buchmacher.
- Wettgewinne sind für Privatpersonen in Deutschland grundsätzlich nicht einkommensteuerpflichtig.
- Kryptowährungen sind steuerlich private Wirtschaftsgüter. Kursgewinne beim Verkauf oder Tausch innerhalb eines Jahres können steuerpflichtig sein.
- Seit 2024 gilt eine Freigrenze von 1.000 € pro Jahr für private Veräußerungsgewinne.
- Anbieter ohne Erlaubnis der GGL dürfen in Deutschland nicht legal Sportwetten anbieten. Für Spieler besteht ein rechtliches Risiko.
Teil 1: Die Sportwettensteuer
Die deutsche Sportwettensteuer ist im Rennwett- und Lotteriegesetz geregelt. Seit Juli 2021 beträgt sie 5,3 % des Einsatzes, vorher waren es 5 %. Sie wird nicht auf den Gewinn erhoben, sondern auf jeden Einsatz, egal ob die Wette gewinnt oder verliert.
Steuerschuldner ist der Buchmacher. Viele in Deutschland zugelassene Anbieter geben die Steuer aber an ihre Kunden weiter. Das geschieht auf drei Arten:
- Abzug vom Einsatz: Von 10 € Einsatz werden nur 9,47 € tatsächlich gesetzt.
- Abzug vom Gewinn: Die Steuer wird bei der Auszahlung abgezogen.
- Niedrigere Quoten: Die Steuer ist bereits in schlechtere Quoten eingerechnet.
Was die Steuer über ein Jahr ausmacht
Wer im Jahr 10.000 € setzt, zahlt bei vollständiger Weitergabe 530 € Wettsteuer, zusätzlich zur normalen Marge des Buchmachers. Bei einer Marge von 5 % verdoppelt sich damit fast der erwartete Verlust.
Krypto-Buchmacher ohne deutsche Erlaubnis führen diese Steuer in der Regel nicht ab. Deshalb fällt dort kein sichtbarer Abzug an. Das ist einer der Gründe, warum Krypto-Buchmacher für viele Wettende attraktiv sind.
Teil 2: Sind Wettgewinne steuerpflichtig?
Das deutsche Einkommensteuergesetz kennt sieben Einkunftsarten, darunter Einkünfte aus Arbeit, Gewerbe, Kapitalvermögen und privaten Veräußerungsgeschäften. Gewinne aus Glücksspiel und Sportwetten gehören für Privatpersonen zu keiner davon. Sie sind deshalb grundsätzlich nicht einkommensteuerpflichtig.
Das gilt unabhängig davon, ob der Gewinn in Euro oder in einer Kryptowährung ausgezahlt wird und ob der Anbieter eine deutsche Erlaubnis hat.
Die Ausnahme: gewerbliches Spielen
Anders kann es aussehen, wenn jemand das Wetten beruflich und nachhaltig mit Gewinnerzielungsabsicht betreibt. Gerichte haben etwa bei professionellen Pokerspielern Einkünfte aus Gewerbebetrieb angenommen. Bei Freizeitwettenden ist das praktisch nie der Fall.
Verluste
Umgekehrt gilt: Verluste aus privaten Sportwetten sind steuerlich nicht absetzbar.
Teil 3: Wo die Krypto-Steuer ins Spiel kommt
Kryptowährungen gelten steuerlich als private Wirtschaftsgüter. Nach § 23 EStG sind Gewinne aus ihrem Verkauf oder Tausch steuerpflichtig, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung weniger als ein Jahr liegt. Nach Ablauf eines Jahres sind Gewinne steuerfrei. Das Bundesfinanzministerium hat die Einzelheiten in eigenen Schreiben konkretisiert.
Die Freigrenze
Seit 2024 gilt für alle privaten Veräußerungsgeschäfte zusammen eine Freigrenze von 1.000 € pro Jahr, vorher waren es 600 €. Wichtig: Es ist eine Freigrenze, kein Freibetrag. Liegen deine Gewinne darunter, ist alles steuerfrei. Liegen sie auch nur einen Euro darüber, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig.
Was ist eine Veräußerung?
Als Veräußerung gilt nicht nur der Verkauf gegen Euro, sondern auch der Tausch in eine andere Kryptowährung und die Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen mit Krypto.
Was heißt das für Wettende?
Einzahlung mit Krypto
Wenn du Coins einzahlst, die seit dem Kauf im Wert gestiegen sind, und du sie weniger als ein Jahr gehalten hast, kann das ein steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn sein. Wie Einzahlungen bei einem Buchmacher im Detail zu behandeln sind, ist nicht in jedem Punkt abschließend geklärt. Vorsichtig betrachtet solltest du sie wie eine Veräußerung dokumentieren.
Auszahlung in Krypto
Ausgezahlte Coins gelten als neu angeschafft. Ab dem Zeitpunkt der Auszahlung läuft eine neue Jahresfrist. Der Euro-Wert zum Zeitpunkt der Auszahlung ist dein neuer Anschaffungswert.
Tausch in Euro
Verkaufst du ausgezahlte Coins innerhalb eines Jahres mit Kursgewinn, ist dieser Gewinn steuerpflichtig, sofern die Freigrenze überschritten ist. Verkaufst du mit Kursverlust, kannst du den Verlust mit anderen privaten Veräußerungsgewinnen desselben Jahres verrechnen oder vortragen.
Rechenbeispiele
Beispiel 1: Wetten mit Bitcoin
Du kaufst im März Bitcoin für 1.000 €. Im Mai sind sie 1.300 € wert, und du zahlst sie beim Buchmacher ein. Wird die Einzahlung als Veräußerung gewertet, entsteht ein Kursgewinn von 300 €. Liegen deine gesamten privaten Veräußerungsgewinne im Jahr unter 1.000 €, bleibt das steuerfrei.
Im Juli lässt du dir 1.500 € in Bitcoin auszahlen. Der Wettgewinn von 200 € ist steuerfrei. Die ausgezahlten Bitcoin haben einen neuen Anschaffungswert von 1.500 €. Verkaufst du sie im September für 1.800 €, entsteht ein weiterer Kursgewinn von 300 €. Zusammen mit dem ersten Gewinn sind es 600 €, weiterhin unter der Freigrenze.
Beispiel 2: Wetten mit Stablecoins
Du kaufst USDC für 1.000 €, zahlst ein, wettest und lässt dir USDC im Wert von 1.200 € auszahlen. Der Wettgewinn ist steuerfrei. Kursgewinne entstehen nur durch Schwankungen zwischen Dollar und Euro und sind meist klein. Stablecoins vereinfachen die Steuer deshalb deutlich.
Dokumentation und Steuererklärung
Das Finanzamt erwartet, dass du Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften nachweisen kannst. Private Veräußerungsgewinne gibst du in der Anlage SO an. Dokumentiere deshalb jede Transaktion:
- Datum und Uhrzeit
- Coin und Menge
- Euro-Wert zum Zeitpunkt der Transaktion
- Art der Transaktion: Kauf, Einzahlung beim Buchmacher, Auszahlung, Verkauf, Tausch
- Transaktions-ID
Für die Berechnung der Haltedauer wird in der Regel das FIFO-Prinzip angewendet: Die zuerst gekauften Coins gelten als zuerst veräußert. Krypto-Steuer-Tools können deine Transaktionen aus Börsen und Wallets importieren und die Berechnung übernehmen.
Mehr Transparenz ab 2026
Mit der europäischen Richtlinie DAC8 müssen Krypto-Dienstleister in der EU seit 2026 Daten über die Transaktionen ihrer Kunden an die Steuerbehörden melden. Das Finanzamt erfährt also zunehmend, wer wann Kryptowährungen gekauft und verkauft hat. Eine saubere Dokumentation ist deshalb wichtiger denn je.
Häufige Irrtümer
- „Krypto ist anonym, das Finanzamt erfährt nichts.“ Falsch. Börsen kennen deine Identität, und mit DAC8 melden EU-Dienstleister Transaktionsdaten an die Steuerbehörden.
- „Weil Wettgewinne steuerfrei sind, sind auch Krypto-Gewinne beim Wetten steuerfrei.“ Nur teilweise. Der Wettgewinn ist steuerfrei, Kursgewinne der Coins können es nicht sein.
- „1.000 € sind immer steuerfrei.“ Nein. Die 1.000 € sind eine Freigrenze. Wird sie überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig.
- „Tausch in Stablecoins ist kein Verkauf.“ Doch. Der Tausch einer Kryptowährung in eine andere gilt als Veräußerung.
- „Wettverluste kann ich mit Krypto-Gewinnen verrechnen.“ Nein. Wettverluste sind steuerlich nicht relevant. Nur Kursverluste aus Krypto lassen sich verrechnen.
Unterlagen, die du aufbewahren solltest
- Kontoauszüge und Transaktionsverläufe deiner Börsen
- Exporte aus deinen Wallets oder die Liste deiner Transaktions-IDs
- Den Ein- und Auszahlungsverlauf aus deinem Konto beim Buchmacher
- Eine Tabelle oder den Export eines Krypto-Steuer-Tools
Viele Buchmacher bieten in den Kontoeinstellungen einen Transaktionsverlauf an. Lade ihn regelmäßig herunter. Wird ein Konto geschlossen oder verschwindet ein Anbieter, ist dieser Verlauf sonst womöglich nicht mehr verfügbar. Fehlen dir Unterlagen, kannst du viele Daten über die Transaktions-IDs in Block-Explorern rekonstruieren.
Teil 4: Die rechtliche Seite
Der Glücksspielstaatsvertrag
Seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 dürfen in Deutschland nur Anbieter mit Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) Sportwetten anbieten. Die GGL führt eine öffentliche Liste der erlaubten Anbieter. Die meisten Krypto-Buchmacher stehen nicht darauf.
Erlaubte Anbieter müssen strenge Regeln einhalten: Anschluss an das Sperrsystem OASIS, ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit, Einschränkungen bei Live-Wetten und Werbung und die Pflicht zur Identitätsprüfung.
Was bedeutet das für Spieler?
Das Veranstalten von unerlaubtem Glücksspiel ist nach § 284 StGB strafbar. Nach § 285 StGB kann auch die Beteiligung daran strafbar sein, also das Spielen bei einem Anbieter ohne Erlaubnis. Das Gesetz sieht dafür eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafe vor. In der Praxis sind Verfahren gegen einzelne Spieler selten, ausgeschlossen ist das Risiko aber nicht.
Dazu kommen praktische Folgen: Die GGL geht gegen Zahlungsflüsse zu unerlaubten Anbietern vor, und deutsche Schutzmechanismen wie OASIS und das Einzahlungslimit greifen bei diesen Anbietern nicht. Im Streitfall kannst du dich nicht an eine deutsche Aufsicht wenden.
Rückforderung von Verlusten
Auch in Deutschland verklagen Spieler Anbieter ohne Erlaubnis auf Rückzahlung ihrer Verluste, mit der Begründung, die Verträge seien nichtig. Die Rechtsprechung dazu ist noch in Bewegung, auch auf europäischer Ebene. Bei Krypto-Zahlungen kommt hinzu, dass sich Einsätze und Verluste oft schwerer nachweisen lassen.
Wir erklären diese Zusammenhänge, damit du eine informierte Entscheidung treffen kannst, statt dich auf Werbeversprechen zu verlassen. Mehr zu den Unterschieden in den Nachbarländern findest du auf unseren Seiten zu Österreich und der Schweiz.
Schritt für Schritt zur richtigen Steuererklärung
- Alle Transaktionen sammelnExportiere die Verläufe aus Börsen, Wallets und deinem Konto beim Buchmacher.
- Veräußerungen markierenKennzeichne Verkäufe, Tauschvorgänge und Einzahlungen beim Buchmacher mit Coins, die im Wert gestiegen sind.
- Haltedauer prüfenErmittle nach FIFO, wie lange die jeweiligen Coins gehalten wurden. Alles über ein Jahr ist steuerfrei.
- Gewinne und Verluste addierenRechne alle steuerpflichtigen Kursgewinne und -verluste des Jahres zusammen.
- Freigrenze prüfenLiegt das Ergebnis bei 1.000 € oder darunter, bleibt es steuerfrei. Darüber ist der gesamte Betrag steuerpflichtig.
- Anlage SO ausfüllenTrage die Ergebnisse in die Anlage SO ein und bewahre deine Unterlagen auf.
Wettgewinne und -verluste selbst tauchen in dieser Rechnung nicht auf. Es geht ausschließlich um die Kursentwicklung der Kryptowährungen.
Sonderfälle
Boni und Rakeback in Krypto
Boni, Cashback oder Rakeback, die ein Buchmacher gutschreibt, hängen mit dem Wetten zusammen und werden in der Praxis meist wie Wettgewinne behandelt. Werden sie in Krypto ausgezahlt, gilt ihr Euro-Wert zum Zeitpunkt der Auszahlung als Anschaffungswert, und für spätere Kursgewinne läuft die Jahresfrist.
Tausch beim Buchmacher
Viele Krypto-Buchmacher haben eine eingebaute Tauschfunktion. Tauschst du dort zum Beispiel Bitcoin in USDT, ist das steuerlich ein Tausch wie an einer Börse und kann innerhalb der Jahresfrist einen steuerpflichtigen Gewinn auslösen.
Airdrops und Werbegeschenke
Kostenlose Token, die dir ein Anbieter schenkt, haben eigene steuerliche Regeln. Bei nennenswerten Beträgen solltest du eine Steuerberatung fragen.
Übersicht: Was ist steuerpflichtig?
| Vorgang | Steuerpflichtig? | Hinweis |
|---|---|---|
| Wettgewinn (privat) | Nein | Auch bei Auszahlung in Krypto |
| Wettverlust | Nicht absetzbar | – |
| Krypto-Kursgewinn nach über einem Jahr | Nein | Haltedauer dokumentieren |
| Krypto-Kursgewinn innerhalb eines Jahres | Ja, über 1.000 € Freigrenze | Freigrenze, kein Freibetrag |
| Einzahlung von Coins mit Kursgewinn | Möglicherweise | Vorsichtig wie Veräußerung dokumentieren |
| Tausch Krypto gegen Krypto | Ja, als Veräußerung | Innerhalb der Jahresfrist |
Tipp: Wer mit Stablecoins wie USDC wettet, hat kaum Kursgewinne und damit meist weniger steuerliche Fragen. Dokumentiere trotzdem alle Ein- und Auszahlungen mit Datum, Betrag und Kurs.
Häufige Fragen
Muss ich Wettgewinne in der Steuererklärung angeben?
Wettgewinne selbst in der Regel nicht. Kursgewinne aus Kryptowährungen innerhalb der Jahresfrist schon, wenn die Freigrenze überschritten ist.
Kann ich Wettverluste steuerlich absetzen?
Nein, Verluste aus privaten Sportwetten sind nicht absetzbar.
Kann ich Krypto-Kursverluste verrechnen?
Ja. Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften innerhalb der Jahresfrist kannst du mit entsprechenden Gewinnen verrechnen oder in spätere Jahre vortragen.
Ist die Freigrenze von 1.000 € pro Coin?
Nein. Sie gilt für alle privaten Veräußerungsgeschäfte eines Jahres zusammen.
Warum zahle ich bei Krypto-Buchmachern keine Wettsteuer?
Weil Anbieter ohne deutsche Erlaubnis sie in der Regel nicht abführen und deshalb nicht an dich weitergeben.
Ist es strafbar, bei Krypto-Buchmachern zu wetten?
Die Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel kann nach § 285 StGB strafbar sein. Verfahren gegen einzelne Spieler sind selten, das Risiko besteht aber.
Erfährt das Finanzamt von meinen Krypto-Transaktionen?
Zunehmend ja. Seit 2026 melden EU-Krypto-Dienstleister Kundendaten im Rahmen von DAC8 an die Steuerbehörden.
Welche Kryptowährung ist steuerlich am einfachsten?
Stablecoins wie USDC, weil sie kaum im Kurs schwanken und dadurch kaum steuerpflichtige Kursgewinne entstehen.
Gilt die Einzahlung beim Buchmacher als Verkauf?
Das ist nicht in jedem Detail geklärt. Vorsichtig betrachtet solltest du sie wie eine Veräußerung dokumentieren und im Zweifel eine Steuerberatung fragen.
Brauche ich ein Krypto-Steuer-Tool?
Nicht zwingend, bei vielen Transaktionen spart es aber viel Zeit. Die Tools importieren Daten von Börsen und Wallets und berechnen Gewinne nach FIFO.
Wie lange muss ich Unterlagen aufbewahren?
Für Privatpersonen gibt es keine feste gesetzliche Aufbewahrungsfrist wie für Unternehmen. Bewahre die Unterlagen aber mindestens so lange auf, wie das Finanzamt deine Steuererklärung noch prüfen oder ändern kann, meist mehrere Jahre.
Gilt die Jahresfrist auch für Stablecoins?
Ja. Auch Stablecoins sind steuerlich Kryptowährungen. Weil ihr Kurs kaum schwankt, entstehen aber meist nur kleine Gewinne oder Verluste, etwa durch den Dollar-Euro-Kurs.
Zählt ein Wettgewinn zur Freigrenze von 1.000 €?
Nein. Die Freigrenze betrifft nur private Veräußerungsgewinne, etwa Kursgewinne aus Kryptowährungen. Wettgewinne sind davon getrennt.
